Workshop

Workshop

06. bis 12.11.2009 im Don Bosco Haus, St. Veitgasse 25, 1130 Wien organisiert und durchgeführt von ‚Konfliktkultur‘, Dr. Susanne Jalka.

Eingeladen wurden Mitarbeiterinnen von nichtstaatlichen Erwachsenenbildungs-Organisationen und NGO’s, bevorzugt aus Mittel- und Osteuropa, die sich für zivilgesellschaftliche Entwicklung, Menschenrechte und Friedenskultur einsetzen. Hauptansprechpartner waren Organisationen in den ehemaligen Ostblockländern, wobei bevorzugt Frauen aus diesen Organisationen eingeladen wurden. Männer wurden nicht ausgeschlossen.
Die zu kurze Frist zwischen Antragsbewilligung und Veranstaltung erschwerte die Suche und Einladung von entsprechenden Teilnehmerinnen. Insgesamt nahmen 11 Teilnehmerinnen aus verschiedenen europäischen Ländern und 3 Teilnehmerinnen aus Österreich an dem Workshop teil.

Das Programm sah vor: Gegenseitiges Kennenlernen; Erfahrungsaustausch; Einblicke geben in kulturspezifische Arbeitsbedingungen; Massnahmen und konkrete Schritte zur Vernetzung entwickeln; Empowerment für Aktionen im selbstorganisierten Lernprozess erweitern.

Dem Kennenlernen wurde viel Zeit gewidmet. Das wirkte sich positiv auf den Gruppenprozess aus.

Dann ging es speziell um Kontakte und Verbindungen zwischen österreichischen NGO´s aus den Bereichen Demokratieerziehung, zivilgesellschaftliche Entwicklung und Friedensbildung und entsprechenden Organisationen in Ländern des ehemaligen Ostblocks – um Vermittlung von Erfahrungen und Kompetenzen zur gegenseitigen Unterstützung und vernetzten Aktionsfähigkeit.

Das Interaktionsverhalten der Teilnehmerinnen in der Gruppe wurde als Lernwerkstatt für die Entwicklung zukünftig kooperativer Beziehungen besonders unterstützt. In praktischen Übungen im Plenum und in Kleingruppen wurde tendenziell vorhandenes Täter- und Opferdenken zwischen West und Ost bewusst reflektiert. Widersprüche und Konflikte wurden in “Inspirierten Dialogen” als innovative Gruppenarbeitsmethode für eine partnerschaftliche Aktionskultur angesprochen und bearbeitet. Die Bearbeitung von Konflikten erfolgte als Gemeinschaftsarbeit, um die kreative Vorstellungskraft, Selbstreflexion, Empathie und Dialogfähigkeit als wichtige Voraussetzungen für den aktiven Vernetzungsprozess zu betonen.
Mehrere ausgearbeitete Projektpläne wurden vorbereitet und zeitnah von verschiedenen Teilnehmerinnen eingereicht. Die Teilnehmerinnen erweiterten seither das Netzwerk und setzen die Netzwerkarbeit fort.