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Konfliktkultur, Verein für wissenschaftliche Erforschung und sozialpolitische Verbesserung von Konfliktverhalten.

streitende_knabenDer Verein Konfliktkultur (gegründet 1998) ist ein gemeinnütziger Verein, der vom ehrenamtlichen Engagement seiner Mitarbeiter lebt und über kein fix angestelltes Personal verfügt. Wir entwickeln Projekte, organisieren Seminare, geben Publikationen zu konstruktivem Konfliktverhalten heraus und beteiligen uns an internationalen Kongressen. Unsere Projekte thematisieren den konstruktiven, kreativen Umgang mit Konflikten als wichtige demokratiepolitische Grundausstattung.

Wir beteiligen uns an internationalen Kongressen und sind Mitglied im österreichischen Netzwerk für Frieden und Gewaltfreiheit (NFGF). In den Jahren 2005/2006 hat Konfliktkultur den 100. Jahrestag der Verleihung des Friedensnobelpreises an Bertha von Suttner zum Anlass genommen, in würdigender Form dieser außergewöhnlichen, mutigen Frau zu gedenken, – und auch ihre Anliegen wieder aufzugreifen, da sie heute ebenso aktuell sind wie vor 100 Jahren.

Die Stärkung von Demokratien in Europa und im globalen Kontext geht Hand in Hand mit der Entwicklung einer konstruktiven Streitkultur. Demokratische Staatsformen brauchen Bürger, die über Entscheidungsfähigkeit, Kooperationsbereitschaft, Selbstverantwortung und Frustrationstoleranz verfügen – also konstruktives Konfliktverhalten.

• Konflikt: Widerstreit, das Aufeinandertreffen einander entgegengesetzter Interessen, Absichten und Motive. Konfliktkultur vermittelt erlernbare Regeln für konstruktive Vereinbarungen und Konfliktbearbeitung.
• Konflikte und Entscheidungssituationen prägen den privaten und beruflichen Alltag. Gleichzeitige, einander widerstrebende Tendenzen im Konflikt werden von rationalen Interessen, von Gefühlen und von persönlichen Erfahrungen bestimmt.
• Ähnlich wie im Privatleben, sind in allen gesellschaftlichen Organisationen Konflikte die Orte, wo Spannung in Aktion transformiert wird. Menschen müssen miteinander sprechen. In Blick und Sprache, gegenseitigem Wahrnehmen und Kommunizieren entwickelt sich sinnliche Gewissheit.